News & Facts rund um Biokunststoffe und mehr…

Foto v.l.n.r. : Künstlerpaar Xiaomin Liu und Irina Ahrend-Liu, Prof. Dr. Mojib Latif und Frank Klüter (Centermanager QUARREE Wandsbek) Fotocredit: © Wandsbeker Quarree

Foto v.l.n.r.: Aydan Özoğuz (Bundestagsvizepräsidentin), Annette Glowania (Abteilungsleiterin Stadtgrün im Bezirksamt Wandsbek), Malte Siegert (1. Vorsitzender bei NABU Landesverband Hamburg), Ute Zimmermann (CEO IM Polymer für Biokunststoffe und nachhaltige Verpackungen) und Dr. Matthias Miersch (stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion für die Bereiche Umwelt Klimaschutz und Energie) Foto © Quarree Wandsbek

Kunst, Politik, Ökologie und Wirtschaft

„More than 40.000“ – eine Kunstausstellung zur bedrohten Tier- und Pflanzenwelt im Wandsbeker QUARREE

Vom 29.01. bis 10.02.2024 wurde mit Unterstützung von Union Investment und unter Schirmherrschaft des deutschen Meteorologen, Ozeanographen und Klimaforschers Prof. Dr. Mojib Latif im Lichthof des QUARREE die Kunstausstellung „More than 40.000“ präsentiert. 

Der Hintergrund des Projekts: Mehr als 40.000 Tier- und Pflanzenarten weltweit – alleine in Deutschland sind es fast 9.000 Lebewesen – sind vom Aussterben bedroht. Riesige Massen an Plastikmüll schwimmen im Meer und stellen eine große gesundheitliche Gefahr für viele Tierarten dar. Darauf macht das Künstlerpaar Irina Ahrend-Liu und Xiaomin Liu in ihrer raumgreifenden Kunstinstallation „More than 40.000“ aufmerksam. In einer Verbindung von Malerei und Installation zeigte die Ausstellung 1.000 von den Künstlern handgemalte Porträts gefährdeter Tiere oder Pflanzen, eingesperrt in 1.000 PET-Flaschen, die in einem riesigen Fischernetz kugelartig über dem Boden hängen.

Wir unterstützen das Projekt seit etwa 2 Jahren und haben uns natürlich sehr gefreut hier dabei zu sein. Ein Höhepunkt dieser Kunstausstellung war die Podiumsdiskussion am Freitag zum Thema Mikroplastik – geleitet von Bundestagsvizepräsidentin Aydan Özoğuz – mit unserer Geschäftsführerin Mag. Ute Zimmermann, Malte Siegert, dem 1. Vorsitzender der NABU Hamburg, Dr. Matthias Miersch dem stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion für die Bereiche Umwelt, Klimaschutz und Energie und Anette Glowania, der Abteilungsleiterin Stadtgrün im Bezirksamt Wandsbek.

Auch unser Infostand war ein voller Erfolg. Die Besucher:innen sehr großes Interesse an Biokunststoffen und den innovativen Produkten der IM POLYMER. Dazu gehören die Bio-Karte, die aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt wird, sowie verschiedene Etiketten und Hänger aus Biokunststoff für Gärtnereien, Hotels und Modelabels. Auch die Produkte von NaKu – Aus Natürlichem Kunststoff, wie die Bioflasche aus PLA/rPLA und die Tüten/Beutel/Sackerl aus nachwachsenden Rohstoffen, erregten viel Aufmerksamkeit. 

Karl Kienzl, Kabinett der Bundesministerien für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) begrüßte die rund 130 Teilnehmer in der Wirtschaftskammer Österreich.
Fotocredit: © Petra Blauensteiner/ÖGUT

v.l.n.r. Theodor Zillner, Abteilung Energie- und Umwelttechnologien (BMK) | Johann Zimmermann, NaKu – Nachhaltige Verpackungen aus Biokunststoff | Mag. Ute Zimmermann, CEO der IM Polymer GmbH
Alle Fotos © Petra Blauensteiner/ÖGUT

Forschung, Technologie und Innovation

Die Highlights der Biobasierten Industrie | Veranstaltung des BMK

Das Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) lud in Kooperation mit dem Fachverband der chemischen Industrie (FCIO) und der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) im Dezember 2023 zu der Veranstaltungsreihe „Forschung, Technologie und Innovation: Highlights aus der Biobasierten Industrie“ (früher bekannt als „Stakeholderdialog Biobased Industry“).  Im Julius Raab Saal der Wirtschaftskammer Österreich gewährte die Initiative anlässlich ihres 10-jährigen Jubiläums erneut Einblicke in laufende Forschungsprojekte zur innovativen Nutzung nachwachsender Rohstoffe. Der Schwerpunkt liegt auf aktuellen Entwicklungen und Projekten im Bereich Bioraffinerien, die sowohl durch FTI-Maßnahmen des Klimaschutzministeriums (BMK) als auch durch internationale Initiativen vorangetrieben und unterstützt wurden.

Zusätzlich fungiert die Veranstaltung traditionell als Plattform für Akteur:innen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik, die Gelegenheit zur Vernetzung und zum Erfahrungsaustausch im Kontext der biobasierten Industrie bietet.

Die rund 130 Teilnehmer:innen erhielten unter anderem Einblicke in die zukünftige Entwicklung von Bioraffinierien in Europa, die Rolle von Enzymen für Bioraffinerien und in die geplanten FTI-Maßnahmen des BMK im Schwerpunkt Kreislaufwirtschaft & Produktionstechnologien. Abgerundet wurde das Programm durch eine Blitzlichtsession, in der sich Unternehmen, Marktstände und einzelne Projekte für ein gezieltes Networking präsentierten.

Ifi Gala Technisches Museum Wien

Im feierlichen Ambiente der Mittelhalle des Technischen Museum Wien begrüßte OFI Präsident Hubert Culik die rund 100 geladenen Gäste der Sektionsfeier. Fotocredit: OFI/Alice Schnür-Wala

Veranstaltung

OFI Sektionsfeier 2023 im Technischen Museum Wien

Das OFI Österreichisches Forschungsinstitut für Chemie und Technik ist seit Jahrzehnten ein wichtiger Partner für die österreichische Wirtschaft. Mit seiner interdisziplinären Expertise unterstützt es die Entwicklung und Innovation in den Bereichen Kunststoff, Lack und Verpackung.

Diese drei Fachbereiche feierten in diesem Jahr besondere Jubiläen: Das Kunststoffinstitut wurde vor 70 Jahren, das Lackinstitut vor 40 Jahren und das Verpackungsinstitut vor 30 Jahren am OFI gegründet.

Anlässlich dieser Meilensteine lud das OFI am 12. September 2023 zu einem festlichen Galaabend im Technischen Museum Wien mit Österreichischer Mediathek ein. Unter den Gästen waren aktive und ehemalige Obleute, Funktionäre und OFI Mitglieder, die gemeinsam auf die Erfolge und Herausforderungen der Vergangenheit und Zukunft anstießen.

Unsere Geschäftsführerin Mag. Ute Zimmermann und Johann Zimmermann von NaKu – Aus Natürlichem Kunststoff haben sich sehr über die Einladung zu diesem Jubiläum gefreut und bedanken sich an dieser Stelle nochmals herzlichst für die langjährige Zusammenarbeit mit dem OFI.

Hausbesuch

Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie bei der IM Polymer

Das BKM war bei uns und hat sich über unsere Produkte und Forschung informiert.

Neben dem Einsatz neuer Schlüsseltechnologien zur Unterstützung von Klimaschutzzielen, wurden auch die Herausforderungen, die sich insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) aus der fortschreitenden Digitalisierung ergeben, intensiv beleuchtet.

Forschung

BioKAVA – BioKunststoffe in Added Value Applications

Wir sind stolz Teil eines Forschungsprojekts zu sein,  in dem zehn Partner aus drei verschiedenen österreichischen Bundesländern an der Verbesserung von Bio Kunststoffen arbeiten.

Zusammen mit der Firma Miraplast haben wir an der Optimierung der Kaffeekapsel gearbeitet. Mit Erfolg – Ein großer Schritt in Richtung Marktreife.

Kunst & Ökologie

Installation MORE THAN 40.000

Mittlerweile sind selbstverständlich unsere Themen auch in der Kunstwelt angekommen. Das deutsch chinesische Künstlerpaar Irina Ahrend-Liu und Xiaomin Liu verbildlichen das Artensterben durch Plastik in den Weltmeeren mittels einer Installation.

Die raumgreifende Installation „More than 40.000“ zitiert die Summe der weltweit vom Aussterben bedrohten Arten. Die PET-Flasche fungiert dabei als Symbol für Müll an sich. Das Portrait jeden Tieres und jeder Pflanze ist in einer Plastikflasche eingesperrt und verbindet so formal Malerei und Installation.

Welche Folgen die Abnahme der Artenvielfalt für das System Erde jetzt und in Zukunft hat, ist nur ansatzweise bekannt. Das Künstlerpaar will diesen katastrophalen Zustand, der in der politischen Debatte täglich vorkommt, aber nur zu ungenügend nachhaltigen Reaktionen führt, künstlerisch reflektieren und das öffentliche  Bewusstsein dafür schärfen.

IM Polymer unterstützt dieses Vorhaben und begleitet den weiteren Entstehungsprozess der Installation.

10 Jahre IM Polymer im Haus des Meeres Wien

Die Gastgeber:  Markus Kainer – Gründer und Gesellschafter,
Mag. Ute Zimmermann – Gesellschafterin und Geschäftsführung,
MMag. Paul Wessely – Gesellschafter

Jubiläum

10 Jahre IM Polymer

Im Juli 2022 ist IM Polymer 10 Jahre alt geworden. Das haben wir natürlich gefeiert. Mit Kunden, Partnern, Lieferanten, Freunden und Angehörigen.

Den angemessenen Rahmen stellte das Haus des Meeres in Wien. Die lehrreichen Führungen und herzliche Gastfreundschaft haben wir sehr genossen. Der Höhepunkt jedoch war die Präsentation der serienreifen Bio-Karte.

Ein großes Dankeschön an alle für diesen gemeinsamen tollen Abend!

Einen kleinen Film vom Jubiläum sehen Sie hier auf YouTube > 

Ute Zimmermann beim Forest Clean Up Day 2022

Forschung und Kooperation

Forrest Clean Up Day

Initiiert von der Hochschule für Forstwirtschaft in Rottenburg, Baden-Württemberg ging es beim Forrest Clean Up Day um den Rückbau bislang verwendeter Wuchshüllen aus Plastik.

Wuchshüllen oder -gitter aus Erdöl- oder biobasierten Kunststoffen werden in der Forstwirtschaft jährlich in großer Zahl zum Schutz von Jungpflanzen vor Wildverbiss und Verunkrautung, aber auch zum Mindern von Spätfrösten und Schneelast eingesetzt. Die Hülle kann dabei wie ein Mini-Gewächshaus wirken. Außerdem sind umhüllte Jungbäume aus Pflanzungen oder Naturverjüngung bei Waldarbeiten besser sichtbar.

Mit dem Umbau zu klimaangepassten Mischwäldern und bei der Wiederbewaldung von Kalamitätsflächen wächst der Bedarf an Wuchshüllen. Doch das Einsammeln und Entsorgen der Hüllen nach fünf bis zehn Jahren verursacht Kosten und wird bislang wenig praktiziert. Zerfallen sie aber an Ort und Stelle, lagern sich Plastikpartikel im Wald ab.

Das Verbundprojekt „TheForestCleanup“ will mit innovativen Wuchshüllen aus nachwachsenden Rohstoffen Alternativen schaffen. Hier sind wir mit unseren Forschungen und Ergebnissen zum Wildverbiss ja schon sehr weit und konnten so einen regen Austausch mit den Initiatoren führen. Und dazu natürlich auch tatkräftig mithelfen bei diesem ersten überregionalen Waldputztag, mit über 1000 anderen Freiwilligen, die dem Aufruf „Befreie deinen Wald vom Müll“ gefolgt sind.